Analyse- und Werkstofftechnik

Analyse-Technik für den Elektronikbereich

Analyse- und Werkstofftechnik – Qualität unter die Lupe genommen

Der Bereich Analyse- und Werkstofftechnik spielt bei Zollner eine große Rolle. Gerade in der Entwicklungsphase oder bei Produktänderungen, aber auch im Rahmen einer Qualifikation von Produkten kommt sie immer häufiger zum Einsatz. Hier bieten wir ein umfangreiches Spektrum und können so einen besonderen Mehrwert für den Kunden leisten. Analysen können kurzfristig in Fertigungsprozesse oder die Bauteile-Zulieferkette integriert werden.

 

Weitere Leistungen sind: Fehleranalysen, die Durchführung von Audits, Sicherheitsfreigaben, Normen- und Patentrecherche, Prüfmittelüberwachung und Präventionswerkzeuge.

Diese und andere Analysemethoden und Laborausstattung finden Sie bei Zollner:

  • Rasterelektronenmikroskop (REM) mit EDS
  • Optische Mikroskopie
  • FTIR-Mikroskop
  • Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)
  • Multielementanalyse (ICP-OES)
  • Restschmutzanalyse nach VDA 19
  • Schliffpräparation
  • Chemische Prüfungen
  • Lötbarkeitsprüfung
  • Coulometrische Schichtdickenmessung
  • Thermische Analyse (DSC)
  • Röntgenanalyse mit CT
  • Druck- und Zug-Testsystem
  • Chemisches Öffnen von Bauteilen
  • Elektrische Prüfung von Bauteilen
  • Mechanische und optische Messung
  • Elektrische und mechanische Kalibrierung

Ein Auszug aus unseren Analyse- und Labormöglichkeiten:


Mit unserem Druck-Zug-Testsystem können sehr kleine Kräfte erzeugt und gemessen werden.

Unsere 2D-Röntgenanlage erkennt Differenzierungen von weniger als 1 Mikrometer und führt mechanische Messungen an den Proben im genannten Mikrometerbereich durch.

Die Kontaminationsmessung an Leiterplatten wird bei neuen Lieferanten, aber auch im Rahmen regelmäßiger Qualifizierungen und zur Qualitätsprüfung unserer bestückten Baugruppen eingesetzt.

Mit Hilfe der Mikroskopie können wir Proben und deren Strukturen mit bis zu 1500-facher Vergrößerung betrachten und gleichzeitig bildlich festhalten.

Neben der Bestimmung der Materialzusammensetzung, kann mit der Röntgenfluoreszenzanalyse auch eine Schichtdickenmessung durchgeführt werden.

Mit unserem Löttestsystem kann die Lötfähigkeit von nahezu allen Bauteilformen normgerecht und unter produktionsnahen Bedingungen qualitativ und quantitativ geprüft werden.

Proben lassen sich mit Hilfe der mechanisch-optischen Messmaschine mit sehr hoher Genauigkeit im einstelligen Mikrometerbereich messen.

In unserem klimatisierten Messraum werden auch Kalibrierungen für über 4.000 mechanische Prüfmittel durchgeführt.

Zur Schliffpräparation sind zwei Schleif- und Poliermaschinen sowie das komplette Equipment zur Druck- und Vakuum-Einbettung installiert.

In unserem Chemielabor werden vielfältige Analysen durchgeführt, der Füllstoffanteil im Kunststoffgranulat ermittelt oder die chemische Beständigkeit von Oberflächen geprüft.

Mit unserem Multielement-Analysesystem ICP OES können Proben auf ihre elementaren Bestandteile und Spurenelemente analysiert werden.

Die Coulometrische Schichtdickenmessung hilft garantieren, dass Lötstellen ihre mechanischen und elektrischen Eigenschaften dauerhaft und über viele Jahre hinweg aufrechterhalten.

Die Umweltsimulation, die der Absicherung unseres hohen Qualitätsstandards dient, kann die verschiedensten Umwelteinflüsse auf Produkte simulieren.

In Klimaschränken werden Temperaturwechseltests (-70 bis +180 Grad) oder Feuchtetests durchgeführt.

Mechanische Belastungen können wir mit Schock- und Vibrationstests simulieren.

In der Prüfkammer wird über Druckluft feiner Staub auf das Produkt geleitet. Eindringende Partikel können im Staubtest identifiziert und bewertet werden.

Mit Hilfe der Salzsprühnebelprüfung kann der Frage nachgegangen werden, wie korrosionsfest das Produkt ist.

Im Schwallwassertest werden insbesondere Gehäuse auf ihre Wasserdichtigkeit untersucht.