Duales Studium

Das Abitur in der Tasche? Ein konventionelles Studium kommt für dich nicht in Frage, da dir der Bezug zur Praxis fehlt? Dann bist du bei uns genau richtig! Unsere Studiengänge mit vertiefter Praxis bieten dir die Möglichkeit, dich neben einem Hochschulstudium aktiv bei uns im Unternehmen einzubringen und wertvolle Erfahrung zu sammeln. Ob im technischen oder betriebswirtschaftlichen Umfeld – bei uns kannst du viel Praxisluft schnuppern.

Unsere dualen Studiengänge

Wir sind gut vernetzt mit unseren Partnerhochschulen. Du hast die Möglichkeit aus folgenden Studiengängen und den dazu gelisteten Partnerhochschulen zu wählen:

technisch:

 DeggendorfDEGRegensburgRAmberg-WeidenAMWENLandshutLAStuttgartSTC ChamCHA

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Elektro- und Informationstechnik

xxxxx 

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Maschinenbau

xxxxx 

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Mechatronik

xx  x 

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Mechatronische und cyberphysikalische Systeme

     x

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen

x xxx 

Bachelor of Science (m/w)
Studienrichtung Wirtschaftsinformatik

xx x  

Bachelor of Science (m/w)
Studienrichtung Informatik

 x xx 

Bachelor of Science (m/w)
Studienrichtung Technische Informatik

 x  x 

Bachelor of Engineering (m/w)
Studienrichtung Angewandte Informatik/Infotronik

x     

 

betriebswirtschaftlich:

 DeggendorfDEGRegensburgRAmberg-WeidenAMWENLandshutLAStuttgartSTC ChamCHA

Bachelor of Arts (m/w)
Studienrichtung Betriebswirtschaft

xxxxx 

Bachelor of Arts (m/w)
Studienrichtung International Management

x     

 

Das solltest du mitbringen

Für einen ...

  • dualen Studiengang an den bayerischen Hochschulen: Fach-/Abitur
  • dualen Studiengang an der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) in Stuttgart: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

Einen interessanten Studiengang entdeckt?

Dann bewirb dich in unserem Karriereportal. Hier findest du unsere aktuellen Angebote für ein duales Studium mit vertiefter Praxis für deinen Start im Jahr 2019. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Falls du noch weitere Fragen hast, kannst du dich jederzeit gerne bei deinem Ansprechpartner Stephan Steinberger, Personalmanagement, Tel.: +49 9944 201-9057, E-Mail melden!

Auslandspraktikum

Unsere dualen Studenten haben die Möglichkeit, an einem unserer internationalen Standorte ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Wie das ablaufen kann, erzählen sie euch selbst:

Auslandspraktikum in Milpitas

Im Zuge meines dualen Studiums bei der Zollner Elektronik AG ergab sich für mich die Möglichkeit, einen Teil des Praxissemesters in unserem amerikanischen Werk in Milpitas zu absolvieren.

Dass ich gerne einmal Auslandserfahrung sammeln würde, kristallisierte sich schon früh während meines Betriebswirtschaftsstudiums an der TH Deggendorf heraus. Als mir Zollner dann wirklich einen Aufenthalt im Silicon Valley ermöglichte, eröffnete sich damit eine große Chance für mich.

Nach den organisatorischen Vorbereitungen ging es in das 9.500 Kilometer entfernte San Francisco. Schon am Weg vom Flughafen zur Unterkunft war schnell klar, dass Milpitas nicht mit dem bayerischen Zandt zu vergleichen ist: Während die Firma in Zandt den Mittelpunkt bildet, ist man im Silicon Valley zwischen den großen Global Playern wie Google, Facebook, HP etc. noch eher unscheinbar. Doch der Name Zollner verbreitet sich immer weiter und so gehören bereits namhafte Unternehmen zum Kundenportfolio.

Ich durfte meinen Teil zur Verbesserung der Organisation in Milpitas beitragen und arbeitete an Themen für das Personalmanagement und Controlling. Für Personalmanagement arbeitete ich an dem ‚job description project‘, im Zuge dessen ich alle Stellenbeschreibungen am dortigen Standort überarbeitete, an neue Richtlinien anpasste und auch komplett neue Beschreibungen aufsetzte. Besonders gefallen daran hat mir die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern aus allen Bereichen. Mit ihnen glich ich regelmäßig meine Ergebnisse ab. So bekam ich Einblicke in die Tätigkeitsfelder aller dort existierenden Berufe und konnte auch ein umfassendes Bild erhalten, wie im Office Kundenanfragen bearbeitet und in der Produktion dann letztendlich ausgeführt wurden. Dabei half mir auch das Wissen, dass ich während meines Durchlaufs in der Produktion aufbauen konnte. Betriebswirtschaft heißt eben nicht nur am PC Daten zu bearbeiten und auszuwerten, für die Arbeit im Controlling muss vor allem auch ein Verständnis für die Prozesse vorhanden sein.

Für den Bereich Controlling konnte ich neben meinem Projekt für Personalmanagement einige Auswertungen machen. Diese bezogen sich zumeist auf die Rückmeldezeiten und das Inventar in Milpitas. Dabei war viel Eigeninitiative gefordert, da derartige Auswertungen erst neu entwickelt werden mussten. Doch ich konnte hier jederzeit auf meine hilfsbereiten Kollegen zählen, die mich mit entsprechenden Informationen versorgt haben. Generell habe ich die Leute schnell ins Herz geschlossen und es sind echte Freundschaften entstanden. Neben der Arbeit konnte ich also auch persönliche Erfahrungen gewinnen. Ich durfte Personen aus den verschiedensten Kulturen kennenlernen und es war immer interessant, über bestimmte Gepflogenheiten zu diskutieren. Nach der Arbeit und am Wochenende hatte ich Gelegenheit, die Westküste zu erkunden. Neben San Francisco und einigen Plätzen direkt an der Küste war mein größtes Highlight der Grand Canyon. Einfach atemberaubend, was die Gegend an landschaftlichen Phänomenen bietet!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich beruflich, sprachlich und persönlich eine Menge an Erfahrungen gewonnen habe. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die mir diese Zeit ermöglicht haben und mich während meines Auslandsaufenthalts unterstützt haben.

Stephanie Arbinger

Auslandspraktikum in Taicang

Am Abend des 26. Mai war es endlich so weit: Ich begann die Abreise zum Flughafen München, um nach China zu fliegen und einen Teil meines Praxissemesters im Werk Taicang zu verbringen.

Die Entscheidung, mich für ein Auslandspraktikum zu bewerben, hatte ich bereits als Lehrling bei Zollner im Hinterkopf, als ich damals die Zusage für ein duales Studium mit Studienrichtung Mechatronik erhalten hatte. Es war mir wichtig, diese wertvollen Auslandserfahrungen zu sammeln, indem ich in einem Land mit fremder Kultur und Sprache arbeitete.

Mein Aufgabenbereich in Taicang war die Betreuung einer Musterlinie zusammen mit meinem chinesischen Ansprechpartner. So habe ich eine Protokolliersoftware in C# geschrieben, mit der alle gemessenen Werte ausgewertet und in ein übersichtliches Excel-Protokoll eingetragen werden. Des Weiteren habe ich eine Platine entworfen, die jetzt für die Ausführung eines Kalibrierprozesses eingesetzt wird. Zudem fielen immer wieder Wartungsarbeiten und Aktualisierungen an der Musterlinie an. Eine weitere Aufgabe bestand darin, den Aufbau neuer Testsysteme für die Serienproduktion mitzubetreuen.

In der Freizeit unternahm ich viel mit Kollegen oder neuen Freunden, um die chinesische Mentalität und Verhaltensweisen auch außerhalb der Arbeit kennenzulernen. So wurde ich zum Beispiel schnell ein Teil des firmeninternen Fußballteams. An den Wochenenden verbrachte ich die meiste Zeit mit Reisen, um andere Teile Chinas und auch Asiens zu erkunden. So führte mich mein erster Ausflug nach Tokio. Oft reiste ich nach Shanghai, da die Metropole in nur knapp zwei Stunden erreichbar ist. Ein anderer Ausflug hatte das 1.350 Kilometer entfernte Xi’an zum Ziel, das vor Peking die Hauptstadt Chinas war. Besonders fasziniert hat mich in Xi’an die berühmte Terrakotta-Armee, 8.000 menschengroße Soldaten aus Ton. Im August unternahm ich noch eine Reise nach Peking und besuchte auch ein paar kleinere umliegende Städte.

Abschließend kann ich sagen, dass ich dieses Land und die Menschen sehr ins Herz geschlossen habe. China ist weitaus mehr als landläufig darüber bekannt ist, sei es das leckere Essen, die Herzlichkeit oder die große Hilfsbereitschaft der Menschen. In vielen Dingen, vor allem in der Elektromobilität, ist China uns sogar weit voraus. Ich hoffe, dass meine Rückkehr nach Deutschland am 22. August kein Abschied für immer war und möchte mich bei allen bedanken, die mir diese unvergesslichen Monate ermöglicht haben.

Thomas Lankes