Zollner Elektronik AG - Electronic Manufacturing Services Provider

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Archiv 2010
       

BOSCH-Preferred Supplier 2010

Am 24. und 25. August 2010 wurde an unseren Standorten Vác (E2V1) und Satu Mare (E3S) eine BOSCH-„Lieferanten-Potenzial-Bewertung“ (LPB) durchgeführt. Zu dieser LPB durften wir das BOSCH-Global-Purchasing-Management-Team (GPMT) begrüßen, das innerhalb der Bosch-Gruppe verantwortlich ist für den strategischen Einkauf im Bereich Leiterplatten.

Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Bewertung der Flachbaugruppenfertigung der beiden Produktionscenter und der dazugehörigen Prozessen. Im Produktionscenter E2V1 (Vác) wurde der Produktionsprozess anhand von BOSCH-Rexroth-Baugruppen aufgezeigt. Das Produktionscenter E3S (Satu Mare), das bisher noch keine BOSCH-Flachbaugruppen fertigt, wurde aus strategischen Gründen ebenfalls bewertet. Aufgrund der positiven Bewertungsergebnisse konnte der Vorstandsvorsitzende Johann Weber schließlich das Zertifikat BOSCH-„Preferred Supplier 2010“ aus den Händen von Herrn Bomberg (Director Purchasing Robert Bosch GmbH) entgegennehmen.

Kompetenz für Bahn- und Medizinprodukte erweitert

17.12.2010, Steigende Sicherheits- und Qualitätsstandards sind Herausforderungen, die der Markt an uns stellt. Das Zollner-Managementsystem wurde deshalb in den vergangenen Monaten im Hinblick auf Bahn- und Medizinprodukte ausgebaut.

Zertifizierung nach IRIS
Die international geltende Norm IRIS wurde in Zusammenarbeit mit führenden Bahnsystemherstellern erarbeitet. Sie baut auf der ISO 9001 auf und macht bahnspezifische Zusatzforderungen. Hier ist eine Parallele zu der ISO/TS 16949 der Automobilhersteller zu erkennen. Als einer der ersten EMS-Dienstleister bestätigt die Zollner Elektronik AG durch diese Zertifizierung erneut seine hohe Leistungsfähigkeit.
Seit November 2010 ist der Elektronik Geschäftsbereich E1/E1Z  als erster Bereich innerhalb der Unternehmensgruppe nach dem „Internationalen Railway Industry Standard [IRIS]“ erfolgreich zertifiziert. Schwerpunkte der IRIS-Zusatzforderungen sind strukturierte, detaillierte Planungen der Produkt- und Prozessentwicklung, Risikobewertungen und umfassende qualitätssichernde Maßnahmen. Nach der erfolgreichen Einführung von IRIS im Geschäftsbereich Elektronik E1 im Hauptwerk Zandt sind für 2011 auch Zertifizierungen an den Standorten Altenmarkt I [E2/E2A] und Vác/Ungarn [E1V] geplant.

Medizinnorm EN ISO 13485
Im Elektronik-Geschäftsbereich E2 erfüllt jetzt auch das Produktionscenter E2V1 in Vác [Ungarn] die Anforderungen der Medizinnorm EN ISO 13485. Damit wurde an unserem Produktionsstandort Ungarn ebenfalls die Voraussetzung für die Herstellung hochwertiger Medizinprodukte geschaffen.
Diese Zertifizierungen tragen zur Prozesssicherheit und Erhöhung der Qualität bei und bieten damit einen Mehrwert für unsere Kunden. In diesem Zusammenhang ergeht auch ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr großes Engagement.

ungarische und deutsche Führungskräfte mit dem DEKRA-Auditor Bert Schuster nach der erfolgreichen Zertifizierung DIN EN ISO 13485 im Produktionscenter E2V1

In Satu Mare entsteht IPC-Schulungszentrum

15.12.2010, Aufgrund der stark steigenden Mitarbeiterzahlen und den immer höheren technischen Anforderungen an unserem rumänischen Standort Satu Mare entschied sich die Geschäftsführung im Jahr 2010, ein IPC-Schulungszentrum nach dem Zandter Vorbild zu planen und schnellstmöglich einzurichten. Darin sollen unsere rumänischen Mitarbeiter/innen nach den Normen IPC 610 und IPC 7711/7721 ausgebildet und trainiert werden. Bislang wurden diese Schulungen in den Werken Zandt/Deutschland bzw. Vác/Ungarn durchgeführt. Die Fertigstellung des IPC-Schulungszentrums ist für Mai 2011 geplant.

Im vergangenen Jahr wurden bereits einige rumänische Mitarbeiter/innen erfolgreich fortgebildet. Otto Grosshardt und Enikö Pleth haben die Ausbildung zum IPC-Trainer nach IPC 610 unter der Leitung von Dr. Arens absolviert; in KW 11 in diesem Jahr erfolgt die nächste Stufe: die Trainerausbildung nach IPC 7711/7721 Rework.

Beteiligung an Podiumsdiskussionen und Foren zu Fachthemen

26.11.2010, Auch 2010 wurden Vertreter der Zollner Elektronik AG mit ihrem fundierten Fachwissen bei hochrangigen Podiumsdiskussionen und Foren geladen oder standen bei Interviews Rede und Antwort.

Ein Auszug aus diesen Aktivitäten 2010:
Der Vorstandsvorsitzende Johann Weber beteiligte sich beim von der Fachzeitschrift Markt & Technik ausgehenden EMS-Forum, das am 09.03.2010 in München stattfand. Die Teilnehmer des Forums setzten sich mit aktuellen Themen rund um EMS auseinander. Rege Diskussionen zur derzeitigen Lieferzeit- und Forecast-Situation, Fertigung in Billigregionen sowie Entwicklung und Engineering beim EMS-Dienstleister wurden geführt.
Hier gelangen Sie zur ausführlichen Berichterstattung.

Beim ebenfalls von der Markt & Technik initiierten Forum zum Thema Distribution diskutierte Johann Weber zusammen mit Distributoren und Lieferanten unter anderem über die durch den Aufschwung entstehenden Lieferengpässe und Logistiklösungen. Das Forum fand am 16.03.2010 in Aschheim statt.

Auf der SMT/Hybrid/Packaging Messe in Nürnberg hat ein Gremium des ZVEI, allen voran Johann Weber von Zollner die NPI-Initiative vorgestellt. Auf dieser Messe fand dazu am 10.06.2010 die Podiumsdiskussion NPI der Markt & Technik statt. Die ausführliche Berichterstattung finden Sie hier.

Dasselbe Thema umfasste das am 21.09.2010 in Poing stattfindende Roundtable-Gespräch, wo sich Johann Weber im Rahmen dieser ZVEI und Markt & Technik Veranstaltung beteiligte.

Am 16.09.2010 wurde Markus Aschenbrenner zum dem im Rahmen IMTS-Messe in Chicago stattfindendem 2010 Digital Manufacturing Symposium geladen und hielt dort einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema Digitale Fabrik.

Am 08.11.2010 lud das Netzwerk Ostbayern zu einem Unternehmerfrühstück inklusive Podiumsdiskussion in Arnbruck. Seitens Zollner nahm Johann Weber beim Erfahrungsaustausch mit hochrangigen Firmenvertretern teil.
Hier gelangen Sie zur Berichterstattung.

Auch die Messebeteiligung der Zollner Elektronik AG auf der electronica 2010 wurde zur fachlichen Diskussion genutzt. So nahm z. B. Markus Aschenbrenner, Leiter Business Development, bei der vom Deutschen CleanTech Institut [DCTI] ausgehenden Podiumsdiskussion zum Thema ‚CleanTech & Sustainability – Nachhaltige Wertschöpfung im Bereich CleanTech’ teil und stellte Zollner als proaktives Unternehmen vor, für das nachhaltig unternehmerisches Handeln von sehr hoher Bedeutung ist.

Das Beratungsunternehmen Weissmann & Cie. lud Herrn Johann Weber am 25.11.2010 als einen von vier ‚besonders außergewöhnlichen Familienunter-nehmens-Vertreter’ zur Podiumsdiskussion „Regelbrüche erfolgreicher deutscher Familienunternehmen“. Es wurde erörtert, wie wichtig systematische Innovationsfähigkeit für einen dauerhaften Wettbewerbsvorsprung ist.

Zollner erfolgreich nach IRIS zertifiziert

22.11.2010, Am Hauptsitz in Zandt fand am 18. und 19. November 2010 das Audit zur Zertifizierung nach IRIS [International Railway Industry Standard] statt, das die Unternehmensgruppe Zollner direkt ohne Abweichungen mit einem sehr guten Ergebnis bestand.

Die international geltende Norm IRIS wurde in Zusammenarbeit mit führenden Bahnsystemherstellern an die Qualitätsmanagementsysteme von Bahnher-stellern und insbesondere deren Zulieferer erarbeitet. Sie baut auf der ISO 9001 auf und macht bahnspezifische Zusatzforderungen.

Aufgrund des Bahngeschäfts liegt der Schwerpunkt der Norm auf dem Projekt-management. Auch Prozesse wie RAMS, LCC und Obsoleszenzmanagement werden stärker als bei anderen Normen unter die Lupe genommen.

Als einer der ersten EMS-Dienstleister bestätigen wir durch diese Zertifizierung erneut unsere hohe Leistungsfähigkeit. Sie bildet eine solide Basis für unsere Partnerschaften mit Kunden als auch Lieferanten, mit der wir unserem hohen Qualitätsanspruch nachweislich gerecht werden. Nach der gelungenen Ein-führung der IRIS-Norm im Geschäftsbereich Elektronik im Hauptwerk Zandt sind für 2011 Zertifizierungen an weiteren internationalen Standorten geplant.

     

Verleihung des Manfred-Zollner-Preises 2010

22.11.2010, Im Rahmen der akademischen Jahresfeier „Dies Academicus“ der Hochschule Deggendorf erfolgte am 20. November auch erneut die Verleihung des „Manfred-Zollner-Preises“. Wie alle Jahre wurde für diese Veranstaltung die festlich geschmückte Deggendorfer Stadthalle genutzt.

Der von unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Zollner gestiftete Preis wurde mittlerweile zum 9. Mal verliehen. Alljährlich werden dabei Studenten der Fakultät Elektro- und Informationstechnik für ihre hervorragenden Leistungen bei der Diplomarbeit geehrt. In diesem Jahr konnten sich zwei Preisträger qualifizieren. Manfred Zollner überreichte die mit einem Geldpreis dotierte Auszeichnung an die jungen Ingenieure und wünschte ihnen auch für ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg.

Deggendorfer „Unternehmer“-MBA-Studenten lernen von Seniorchef Manfred Zollner

22.11.2010, „Praxisnähe“ ist das Schlagwort, das für den berufsbegleitenden Studien-gang „Unternehmensgründung, -führung und -nachfolge“ steht. Daher waren die [angehenden] Unternehmer des Studiengangs über die Einladung der Zollner Elektronik AG sehr erfreut. Ein Besuch im Zandter Hauptwerk ermöglichte den Teilnehmern tiefe Einblicke in ein erfolgreiches Familienunternehmen.

Firmenbesuche stehen beim „Unternehmer“-MBA regelmäßig auf dem Stun-denplan. Das Thema des Unterrichtsblocks lautete dieses Mal „Unterneh-mensnachfolge“. Daher passte der Besuch bei dem Familien-unternehmen Zollner optimal. Bei der Zollner Elektronik AG in Zandt angekommen, wurde mit den Studenten eine ausführliche Firmenbesichtigung durchgeführt. Die Vorlesung fand im Anschluss daran direkt in den Räumen der Firma statt.

Das Highlight des Besuchs war jedoch das persönliche Zusammentreffen mit Unternehmensgründer und Seniorchef Manfred Zollner, der heute als Aufsichts-ratsvorsitzender agiert, sowie einem der Unternehmensnachfolger, dem ältesten Sohn Ludwig Zollner, der als Vorstand für Automotive & Personal im Unternehmen tätig ist. Über zwei Stunden nahmen sich beide für die Deggendorfer Studenten Zeit, um ihre zahlreichen Fragen zu beantworten und um aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz als erfolgreiche Unternehmer zu berichten.

Die Teilnehmer des Deggendorfer Studiengangs besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung, sind Unternehmensnachfolger bzw. Gründer oder führen bereits kleine Unternehmen. Daher waren die Studenten begeistert, mit zwei erfahrenen Unternehmern über Themen wie Unternehmensnachfolge, Auslandsexpansion und Mitarbeiterführung sprechen zu können.

Der MBA-Studiengang „Unternehmensgründung, -führung und -nachfolge“ wird vom Weiterbildungszentrum der Hochschule Deggendorf angeboten. Der Studiengang vermittelt den Studenten alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf die Führung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Er ist berufsbegleitend ausgelegt und aufgrund seiner zeitlichen Konzeption [nur ein 4-Tages-Block pro Monat von Donnerstag bis Sonntag] auch für vielbeschäftigte Unternehmer und Führungskräfte geeignet.

Zollner ist Lieferant des Jahres 2010

19.11.2010, Die Zollner Elektronik AG wurde anlässlich des Lieferantentages der Fa. Knorr Bremse SfN GmbH - Werk Aldersbach am 18. November 2010 zum zweiten Mal in Folge als bester Lieferant ausgewählt und ausgezeichnet.

Das Werk Aldersbach ist eines der größten Produktionswerke bei Fa. Knorr Bremse SfN GmbH weltweit. Die Zollner Elektronik AG liefert an diesen Kunden Elektronikbaugruppen für LKW-Bremssysteme in einen sicherheitskritischen Einsatzbereich, für die in der Produktion bei Zollner eine lückenlose Aufzeichnung aller Material- und Prozessparameter durchgeführt wird. Im Zuge der Lieferantenauswahl wurden die Kriterien Qualität, Logistik und Preis-performance bewertet. Hierbei erzielte die Zollner Elektronik AG das beste Er-gebnis aller Lieferanten und erreichte bei Qualität [weit unter 50 ppm] und Lieferperformance [nahezu 100 %] die volle Punktzahl.

Die Auszeichnung wurde vom Werkleiter, Herrn Birkeneder, und vom weltweiten Einkaufsleiter, Herrn Fehl, vor dem Auditorium an unsere Mitarbeiter Manfred Simeth, AZPC, und Klaus Wittmann, AZPCA, überreicht. Herr Birkeneder würdigte insbesondere die hervorragenden Leistungen der Fa. Zollner in einem Jahr des dramatischen Umbruchs in der weltweiten Automobilindustrie. Weiterhin hob er die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei Entwicklungen als sogenann-ten Technologie-Provider hervor.

Dieser Preis ist für Zollner umso wertvoller, da die von uns erbrachten Er-gebnisse zukünftig der Wettbewerbsmaßstab für weltweit operierende Lieferanten sein wird und wir bereits unsere Leistungsfähigkeit bewiesen haben. Auch hier ist die Unternehmensgruppe Zollner mit ihren Fertigungs-möglichkeiten in China und Nordamerika sehr gut positioniert, um mit diesem weltweit größten Hersteller von Bremssystemen für Nutzfahrzeuge weiter zu wachsen. Dieses hervorragende Ergebnis konnte nur durch das hohe Enga-gement des langjährig an diesem Produkt arbeitenden Teams erreicht werden. Dafür möchte sich die Leitung des SGF Automotive bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Zollner auf der electronica 2010

15.11.2010, Globale Kompetenz trifft auf umfassendes Interesse – das prägende Profil der Weltleitmesse electronica.

Stand B1.161
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Mit Mut und Kreativität in die Zukunft

10.11.2010, Unternehmerfrühstück mit Minister Helmut Brunner und Siemens-Finanzchef Joe Käser am 08.11.2010
Auszug aus der regionalen Berichterstattung [Viechtacher Bayerwald-Bote vom 09.11.2010]:
„Der Bayerische Wald ist kein Notstandsgebiet, sondern eine Aufsteigerregion“, sagte Staatsminister Helmut Brunner im Rahmen seiner Rede beim Unternehmerfrühstück in der Innovationsglashütte Weinfurtner in Arnbruck und machte so nicht nur Mut, nein, Brunner traf den Nagel auf den Kopf und gab so die gute Stimmung der Wirtschaft wieder. Zum Frühstück hatte das Netzwerk Ostbayern eingeladen und rund 150 Unternehmer und interessierte Gäste waren nach Arnbruck gekommen. Das Hauptreferat des Vormittags hielt Joe Käser, der Finanzvorstand der Siemens AG.
Zunächst wurden die Gäste aber von Christoph Schmidt, dem Vorsitzenden des Vereins „Netzwerk Ostbayern“, begrüßt. Er zeigte sich erfreut, dass so viele Besucher gekommen waren und bedankte sich im Namen des Vereins auch beim Gastgeber Oskar Weinfurtner.
Anschließend hatte Staatsminister Helmut Brunner das Wort. Brunner stellte fest, dass Bayern einer der attraktivsten, innovativsten und leistungsstärksten Wirtschaftsstandorte in Europa ist. Vor allem der Mittelstand habe sich als „stabile Säule unserer Wirtschaft“ erwiesen und sich als „beschäftigungspolischer Motor bewährt“. 

Nachdem Brunner einige Erfolgsmodelle der Bayerischen Staatsregierung, wie etwa die Fachhochschulinitiative oder das E-Wald-Konzept, aufgezählt hatte, übergab er das Wort an den Finanzvorstand der Siemens AG.
Joe Käser sprach in seinem Referat über die „Chancen aus der Krise“ und stellte sowohl die Ursachen der Wirtschaftskrise dar, gab aber auch Hinweise, wie man künftig solche Wirtschaftskrisen verhindern könne. „Die Stimmung in der Wirtschaft ist auf einem Rekordhoch“, stellte Käser eingangs fest, warnte aber zugleich, dass im kommenden Jahr das Wirtschaftswachstum geringer ausfallen werde.
Deutschland sei aufgrund seiner Tugenden, der Kraft der Unternehmer und der Innovation gut durch die Krise gekommen, stellte Käser fest und gab den Besuchern Tipps mit auf den Weg, wie sie künftig als Unternehmer erfolgreich sein können und wie Krisen möglicherweise verhindert werden könnten.
Sowohl die Finanzwirtschaft als auch die Weltwirtschaft brauchen sichere Fundamente. Unternehmen müssten sich auf den Erfolg rückbesinnen, Kräfte bündeln und Stärken weiter ausbauen. Dazu gehöre laut Käser auch, dass man Arbeitnehmer stärker am Erfolg beteiligen müsse. Ferner müssten die Unternehmen, egal wo sie ihren Firmensitz haben, erkennen, dass die Welt ihr Zuhause ist. „Wir sind erfolgreich, weil wir global operieren“, stellte der Siemens-Finanzvorstand fest. Besonders wichtig sei aber Innovation, denn dies sei eine besondere Stärke.

Cham ist jetzt Hochschulstandort - Minister Heubisch eröffnet Campus

08.11.2010, Symbolträchtiger hätte die Schlüsselübergabe am 5. November gar nicht sein können. Ein von Studenten konstruierter Roboter übernahm die Aufgabe, den Schlüssel für die Eingangstür zum Technologiecampus an die Professoren der Hochschule für angewandte Wissenschaften Deggendorf zu übergeben. Damit sind Prof. Dr.  Reinhard Höpfl und sein Team nun offiziell die Hausherren in dem blauen Gebäude in der Badstraße in Cham. Zur feierlichen Einweihung mit 200 geladenen Gästen war eigens Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch in die Kreisstadt gekommen. Er lobte die „ganz besondere Tatkraft der Bayerwaldler“ und prophezeite dem Campus eine erfolgreiche Zukunft.

Alles, was Rang und Namen hat, war im Foyer des neuen Technologiecampus versammelt. In einjähriger Bauzeit ist aus einem alten Supermarkt-Gebäude eine moderne Hochschule geworden. „Ein blaues Juwel“, wie Klaus Schedlbauer, Wirtschaftsreferent des Landkreises, zufrieden feststellte. 4,2 Millionen Euro hat sich die Stadt den Umbau kosten lassen, berichtete Bürgermeisterin Karin Bucher. Das war in Zeiten der Wirtschaftskrise keine leichte Entscheidung im Stadtrat“, erinnerte sie an die Anfänge des Projekts. Die Bürgermeisterin dankte vielen Unterstützern, wobei sie vor allem die Verdienste von Hochschul-Präsident Höpfl („Der eigentliche Motor des Projekts“) und Minister Heubisch („Sie waren viermal bei uns. Eigentlich hätten Sie die Baustellenaufsicht übernehmen können!“) hervorhob. Vom neuen Campus wird, davon zeigte sich Bucher überzeugt, ganz Ostbayern profitieren. Bucher: „Es ist ein Projekt aus der Region für die Region.“

„Niemand hätte vor 20 Jahren vermutet, dass der Landkreis Cham zum Hochschulstandort wird“, stellte Landrat Franz Löffler zufrieden fest. Höchstes Lob zollte er auch den Firmen, die sich finanziell an den Personalkosten für den Technologiecampus in Höhe von 2,4 Millionen Euro beteiligen – darunter ist auch die Zollner Elektronik AG.

Das Professorenteam des Technologiecampus Cham: Prof. Dr. Bauer, Prof. Dr. Weber [Vorstand Technik & Entwicklung Fa. Zollner], Prof. Dr. Blöchl, Prof. Dr. Firsching und Prof. Dr. Höpfl [Präsident Hochschule Deggendorf]

Übergabe der Jahreszeugnisse an unsere Azubis

29.10.2010, Die Überreichung der Jahreszeugnisse stellt jedes Jahr im Ausbildungsbereich einen der absoluten Höhepunkte dar. Es treffen sich die Azubis aus allen Jahrgängen und aus allen Werken, um aus der Hand des Managements die Früchte des letzten Schuljahres – ihr Jahreszeugnis – entgegenzunehmen.

Gleichzeitig soll die Veranstaltung jeden Azubi anspornen, auch im nächsten Berufsschuljahr wieder aktiv und zielorientiert mitzuarbeiten, um die Ausbildung erfolgreich abschließen zu können.

Um die Wichtigkeit von guten Leistungen während der Ausbildung zu unterstreichen, nahmen an der Veranstaltung auch wieder unser Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Zollner und der Vorstand für Personal & Automotive Ludwig Zollner teil.

In seiner Rede stellte Ludwig Zollner das Thema des „lebenslangen Lernens“ in den  Mittelpunkt. Dies werde immer wichtiger, um den Anforderungen, die die Zukunft uns bringen werde, gewachsen zu sein. Mit den erbrachten Leistungen könne man auch in diesem Ausbildungsjahr wieder mehr als zufrieden sein, führte er weiter aus. Der Notendurchschnitt aller Azubis von 1,99 stellte dies eindrucksvoll unter Beweis.

Prozessvisualisierung und Traceability jetzt auch für Montage-Linien mit der LINERECORDER Software der Firma Handke

29.10.2010, Die Herausforderung auch Montage-Arbeitsplätze an Datensicherungs-systeme anzuschließen um auch hier Prozesse zu dokumentieren und auswerten zu können hat die Firma Handke Industrie Software in Kombination von Eingabe-Panels mit der LINERECORDER Software gelöst.

Montagelinien stellen hohe Anforderungen in der Dokumentation von Quali-tätskennzahlen. Für die Montagelinie „HX 402 Relais“ wurde für die Prozess-visualisierung eine Applikation aufgebaut die es ermöglicht, von allen Statio-nen Daten zu entnehmen. An den jeweiligen Handarbeitsplätzen werden Tastaturen mit integriertem Display eingebaut. Der Werker kann bei Störun-gen, Schlechtteilen, usw. Fehlercodes eingeben. Die Codes werden von einer Steuerung gesammelt, an das LINERECORDER System übertragen und dort in einer Datenbank gespeichert. Während des Einrichtbetriebes bzw. Rüst-betriebes, ebenso während des Störbetriebes, werden die entsprechenden Stillstandszeiten / -Daten aufgezeichnet. Aus den Maschinenzuständen und den Code-Daten der Montageplätze werden OEE-Kennzahl, Leistungs-, Qualitäts- und Verfügbarkeitskennzahlen ermittelt und visualisiert. Auf Groß-bildmonitoren werden Key Performance Indikatoren und wichtige Kenndaten des Fertigungsprozesses dargestellt. Der LINERECORDER stellt weitere Funktionen wie z.B. Traceability Funktionalitäten, statistische Auswertungen etc. bereit. Eine detaillierte Analyse welcher Fehler in welchem Prozessschritt auftritt ist über die Darstellung des OEE-Level in der Linie möglich. Prozesse können somit optimiert, Kosten reduziert und die Qualitätsansprüche gesichert werden.

“Qualitätssicherung, Prozessvisualisierung und -optimierung für die Montage-Inseln war seit langer Zeit ein gewünschtes Ziel. Als EMS Dienstleister steht Qualität stets in unserem Fokus“, so Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik AG. „Mit der LINERECORDER Lösung können wir jetzt auch die Montage-Inseln und den Werker-Arbeitsfluß in die Prozessvisuali-sierung und -optimierung integrieren und dient somit auch unseren Kunden.“

 

Prozessoptimierung bei Zollner Rumänien

29.10.2010, Der EMS-Dienstleister Zollner setzt zur Prozessoptimierung, in seinem Fertigungswerk in Satu Mare [Rumänien] auf die Linerecorder Software der Firma Handke.

Für EMS-Dienstleister gewinnen Qualitätssicherheitsnachweise und nachweisbare Prozesssicherheit immer mehr an Bedeutung. Namhafte Industriekunden stellen hohe Anforderungen an ihre Lieferanten, so auch an den deutschen EMS-Dienstleister Zollner. Nun hat das Unternehmen die Prozessoptimierung im Fertigungswerk im rumänischen Satu Mare auf die Linerecorder Software der Firma Handke ausgerichtet.

"Mit der Linerecorder Software werden alle Herstellparameter dokumentiert und ausgewertet; dies sorgt für hohe Transparenz in der Fertigung. Eine detaillierte Analyse welcher Fehler in welchem Prozessschritt auftritt ist über die Darstellung des OEE-Level in der Linie möglich. Prozesse können somit optimiert, Kosten reduziert und die Qualitätsansprüche gesichert werden".

 

Über 900 Besucher beim 1. „Zollner-Berufsinfotag“

18.10.2010, Am Samstag, dem 16. Oktober 2010, fand im Hauptwerk der Zollner Elektronik AG erstmals ein Berufsinformationstag statt.

Schüler und Eltern aus den Landkreisen Cham, Regen und Straubing-Bogen konnten sich ausführlich über die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren und hinter die Kulissen des größten Arbeitgebers der Region blicken. Die Unternehmensleitung hatte dazu alle Schülerinnen und Schüler der aktuellen und angehenden Abschlussklassen von ca. 40 Haupt- und Realschulen, FOS/ BOS und den Gymnasien eingeladen.

Auf dem gesamten Firmengelände in Zandt wurden neben 13 Ausbildungs-berufen auch acht duale Studienangebote im Verbund mit der Hochschule Deggendorf und Stuttgart vorgestellt. Um den Interessenten die wichtigsten Informationen möglichst detailliert erläutern zu können, wurden zu jedem Beruf Stationen mit Plakaten und Flyern aufgebaut, die von jeweils zwei bis drei Auszubildenden betreut wurden. Somit hatten die Schülerinnen und Schüler direkten Kontakt zu den Auszubildenden, stellten Fragen und bekamen Antworten aus erster Hand. Besonders vorteilhaft empfanden die Besucher den Rundgang, bei dem sie sowohl einige Azubi-Arbeitsplätze als auch das Ausbildungszentrum kennen lernen konnten.

Ergänzt wurde das Informationsangebot durch Vorträge von Auszubildenden und Studenten, die ihren Werdegang vorstellten und ihre persönlichen Gründe für eine Ausbildung oder ein Studium bei Zollner präsentierten. Die verantwortlichen Ausbilder standen natürlich auch gerne Rede und Antwort.

Viele Besucher beteiligten sich am kostenlosen Gewinnspiel, das von den Auszubildenden organisiert und durchgeführt wurde. Lediglich den Schülerinnen und Schülern war es jedoch vorbehalten, mitzumachen und attraktive Preise zu gewinnen. Nach dem einstündigen Fußmarsch durch das Hauptwerk, in dem über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, konnten sich die Besucher in der hauseigenen Kantine stärken. Gegen einen geringen Obolus gab es dort Getränke und kleine Snacks. Der Erlös aus der Kantinenverpflegung wird übrigens zu Gunsten eines wohltätigen Zwecks im Landkreis Cham gespendet.

Am Ende des Rundgangs hatten Mitarbeiter des Personalmanagements einen Infostand vorbereitet. Sie standen mit Tipps zur Bewerbung hilfreich zur Seite und beantworteten gerne Fragen zu Praktikum, Ferienjob oder anderen Anstellungsmöglichkeiten. Alle Verantwortlichen zeigten sich hochzufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Besonders stolz zeigte sich die Unternehmensleitung darüber, dass die gesamte Vorbereitung, Planung und Organisation des Berufsinfotages von den Zollner-Azubis eigenverantwortlich durchgeführt wurde. Ein weiterer Dank gilt auch den beteiligten Schulen für das hervorragende Engagement. Eine Wiederholung des Infotages ist daher auf jeden Fall geplant.        

Money Controls verleiht "Key Supplier Award" an Zollner Satu Mare

08.10.2010, Erst seit Oktober 2009 dürfen wir die Fa. Money Controls zu unseren Kunden zählen. Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir bereits nach einem halben Jahr Produktionszeit die 100.000ste Flachbaugruppe an unseren Neukunden ausliefern konnten.

Dies nahm Money Controls unter anderem zum Anlass, unser Produktionscenter E3S mit dem „Key Supplier Award“ auszuzeichnen. Am 6. Oktober 2010 übergab der Projektmanager Andrew Trow den Award stellvertretend für alle Beteiligten an unseren rumänischen Geschäftsführer Georg Steiner. Weitere Aspekte für die Verleihung waren unsere gute Lieferperformance und die Qualität der gelieferten Flachbaugruppen. Vom ersten Tag unserer Zusammenarbeit an wurde Money Controls von einem rumänischen Projektteam betreut. Zudem unterstützen Fachbereiche aus dem Geschäftsbereich E3 unsere rumänischen Kollegen mit Rat und Tat. Nicht zuletzt ist diese übergreifende Kooperation der Schlüssel für den Erfolg.

Money Controls ist ein international führendes Unternehmen für den Bereich Identifikation und Echtheitsprüfung von Münzen wie auch Geldscheinen. Diese Technik findet z. B. Anwendung bei Bahnkartenticketautomaten, Zahlungsterminals und Banknotenprüfungsgeräten.
Unser Werk in Satu Mare fertigt hauptsächlich Flachbaugruppen mit den Hauptprozessarten SMD/THT, Funktionstest und Sprühlackierung.

Die Award-Verleihung nach einer so kurzen Zeit der Zusammenarbeit ist für Zollner eine große Ehre und darüber hinaus eine hohe Motivation für unsere Mitarbeiter. Wir werden unser Bestes geben, um unsere gute Partnerschaft mit Money Controls weiter zu festigen und auszubauen.

Bundestagsabgeordnete vom Ausschuss für regionale Wirtschaftsförderung machen sich ein Bild von der Zollner Elektronik AG

24.09.2010, Am 22.09.2010 durfte sich Zollner über hohen Besuch am Hauptsitz in Zandt freuen: der Bundestagsabgeordnete Ernst Hinsken machte mit seinem Unterausschuss für Regionale Wirtschaftspolitik hier letzte Station einer Dienstreise durch Sachsen und Bayern. Man diskutierte mit Regionalpolitikern und Vertretern der Wirtschaft.

Und immer ging’s um eine Frage: Was kann die Förderung aus der so genannten „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bewegen? Nach einer Unternehmenspräsentation mit anschließendem Rundgang nutzte der Vorstandsvorsitzende Johann Weber den Besuch der Ausschuss-Mitglieder, um auf die Problematik der Doppelbesteuerung einzugehen. Er bat die Abgeordneten, die seit 2007 mit dem Gesetz zur Funktionsverlagerung herrschende Doppelbesteuerung [für in Deutschland entwickelte und im Ausland produzierte Teile] zu überdenken und die Benachteiligung deutscher Betriebe wieder zu beseitigen. Ansonsten sieht er die Gefahr, dass nicht nur die Produktion, sondern auch die gesamte Entwicklung von Produkten ganz ins Ausland verlegt wird und Deutschland dadurch viel Know-how verloren gehen könnte.

Zollner wird als Carl Zeiss SMT Supply Chain Partner gewürdigt

20.09.2010, Carl Zeiss, weltweit führender Hersteller von optischen Systemen zur Chipproduktion, hat die Unternehmensgruppe Zollner zum „Carl Zeiss SMT Supply Chain Partner“ ernannt. Zollner fertigt und testet komplette Subsysteme für die Elektronenmikroskopie von Carl Zeiss SMT. Außerdem liefert das Unternehmen weitere Einzelkomponenten, die bei Carl Zeiss SMT geschäftsbereichsübergreifend eingesetzt werden.

Zollner Elektronik zählt seit vielen Jahren zu den besonders engen Lieferanten des Geschäftsbereichs Nano Technology Systems von Carl Zeiss SMT. Als global aufgestellter Partner unterstützt Zollner das Unternehmen beim Aufbau komplexer Systeme. Dadurch kann sich Carl Zeiss voll auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik AG, unterstreicht: „Unser Haus arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der Carl Zeiss Gruppe zusammen. Wir fühlen uns geehrt und sind sehr stolz, ab sofort zu den Supply Chain Partnern von Carl Zeiss SMT zu gehören. Im Fokus unserer Bemühungen stand von Anfang an die Nutzung gemeinsamer Synergien auf Basis einer echten Partnerschaft.“

Die Bedeutung der Partnerschaft stellt Dr. Dirk Stenkamp, Vorstandsmitglied der Carl Zeiss SMT AG und Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Nano Technology Systems, heraus: „Die Ernennung von Zollner Elektronik zum Supply Chain Partner ist Ausdruck unseres Vertrauens und unserer Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Mit Zollner Elektronik haben wir einen Partner an unserer Seite, der als international aufgestelltes Unternehmen Hightech-Qualität fertigt und das zu wettbewerbsfähigen Preisen.“

Markus Buse [SCM, Carl Zeiss SMT AG], Rainer Knippelmeyer [Senior Vice President, Carl Zeiss SMT Inc.], Peter Schlindwein [Leiter SCM, Carl Zeiss SMT AG], Johann Weber [Vorstandsvorsitzender, Zollner Elektronik AG], Dr. Dirk Stenkamp [Vorstand, Carl Zeiss SMT AG], Markus Weingut [Projekt Account Management, Zollner Elektronik AG], Thomas Pehl [Leiter Operations, Carl Zeiss NTS GmbH]

      

Bundesverdienstkreuz für Manfred Zollner - Seehofer würdigt Leistungen des Unternehmers

17.09.2010, Mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist am 15. September in München unser Unternehmensgründer Manfred Zollner ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Horst Seehofer händigte im Kuppelsaal der Staatskanzlei die Auszeichnung an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Zollner Elektronik AG aus.

Horst Seehofer bezeichnete Manfred Zollner dabei als einen „äußerst engagierten Unternehmer und aktiven Ehrenamtsträger, der seit Jahrzehnten in seinem unternehmerischen wie ehrenamtlichen Handeln ein hohes Maß an gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein und Verbundenheit mit seiner Heimatregion unter Beweis stellt.“ Die von ihm vor 45 Jahren gegründete Firma habe sich unter seiner Ägide mit rasanter Geschwindigkeit zu einem international führenden Unternehmen entwickelt. Der Konzern agiere als leistungsfähiger Entwicklungs- und Produktionspartner weltweit führender Großunternehmen.

Zahlreiche Auszeichnungen würden das große Renommee des Unternehmens belegen. „Darüber hinaus hat sich Herr Zollner als großzügiger Mäzen, verlässlicher Partner sowie kreativer Ideengeber im ostbayerischen Wissenschafts- und Wirtschaftsraum verdient gemacht“, so der Ministerpräsident in seiner Laudatio. Manfred Zollner, der die hohe Auszeichnung kurz vor seinem 70. Geburtstag entgegennehmen konnte, unterstütze und fördere seit langem in vielfältiger Weise Hochschulen, Wissenschafts-  und Kulturprojekte sowie örtliche Vereine.

Manfred Zollner mit Ministerpräsident Horst Seehofer

Erste Mechatroniker-Abschlussprüfung in Taicang

16.09.2010, Die Zollner Electronic Co. Ltd. in Taicang blickt mit Stolz auf die ersten Mechatroniker, die vor kurzem ihre Abschlussprüfung erfolgreich vor der AHK [Auslandshandelskammer] Shanghai absolviert haben.

Im Jahr 2008 entschloss sich unser Werk in Taicang dazu, die betriebliche [fachpraktische] Ausbildung für fünf Auszubildende zu übernehmen. Diese absolvierten eine Ausbildung zum Mechatroniker, die unter Federführung der Auslandshandelskammer in Shanghai am Chien-Shiung-Institut in Taicang durchgeführt wurde. Um die Ausbildung möglichst praxisnah und damit dem dualen Ausbildungssystem in Deutschland vergleichbar ablaufen zu lassen, wurden geeignete Betriebe als Ausbildungspartner gesucht.

Das Chien-Shiung-Institut verfügt über ein umfangreiches SPS-Labor sowie CNC-Dreh- und Fräsmaschinen.
Während der drei Ausbildungsjahre wird den Auszubildenden fundiertes Wissen über Mechanik und Elektronik vermittelt. Außerdem müssen die Azubis eine betriebliche Projektarbeit erstellen. Die Zollner-Auszubildenden hatten dabei folgendes Thema gewählt: „Erstellung eines beleuchteten Zollner-Logos für den Haupteingang“. Das Projekt beinhaltete sowohl Mechanik [gelasertes Metallgehäuse] als auch eine LED-Beleuchtung mit Steuerung.

48 junge Leute beginnen Ausbildung bei Zollner

03.09.2010, Am Mittwoch, den 1. September 2010, begann für insgesamt 48 Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten bei der Unternehmensgruppe Zollner, dem größten Arbeitgeber im Landkreis Cham, ihre Ausbildung.

Nach den Grußworten von Ludwig Zollner, Vorstand für Personal & Automotive, stellte der Ausbildungsleiter Manfred Huber die zuständigen Ausbilder sowie das Unternehmen Zollner vor, um die jungen Mitarbeiter an ihre neue Ausbildungsumgebung heranzuführen.

Zur Begrüßung der neuen Auszubildenden hatte sich auch der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Zollner eingefunden und freute sich, in so viele neue junge Gesichter blicken zu können. In seiner Rede stellte er den drohenden Facharbeitermangel in den Mittelpunkt. Nach seiner Erfahrung kann man diesem Mangel nur durch aktive Ausbildung und durch die permanente Weiterentwicklung und Fortbildung der Mitarbeiter entgegenwirken. Dabei setzte er immer schon auf junge Mitarbeiter, so zum Beispiel beim Ausbau der Firma in Deutschland, beim Aufbau der ausländischen Werke, bei der Kundenbetreuung oder aktuell bei der Entwicklung des neuen Further Drachen, da sie diese Herausforderungen gerne annehmen und dann auch mit Bravour meistern. Der Further Drache ist dafür der beste Beweis, weil neben dem jungen Entwicklungsteam auch Azubis an dem Projekt erfolgreich mitarbeiten durften.

An die neuen Azubis gerichtet, betonte er, dass sie zum einen stolz darauf sein könnten, bei der Zollner Elektronik AG eine Ausbildung beginnen zu können, aber dass es zum anderen auch eine große Herausforderung sei. Sie müssten sich darauf einrichten, sich permanent weiterzubilden, um in der sich schnell entwickelnden Elektronikbranche für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.

Special-Vector-Award für Zollner - Auszeichnung für Tradinno

27.08.2010, Anlässlich der diesjährigen internationalen Hannovermesse, seit 60 Jahren der führende Marktplatz für wegweisende Technologien, Werkstoffe und Ideen mit über 4.800 Ausstellern aus 64 Ländern, wurde die Zollner Elektronik AG für das Projekt „Tradinno – neuer Further Drache“ mit dem Special-Vector-Award für „mutige Energiezuführungslösungen“ ausgezeichnet.

Neben den ersten drei Preisträgern aus dem Bereich der klassischen Automatisierungs- und Anlagentechnik wurde aufgrund der herausragenden und überaus interessanten Anwendung beim Drachen speziell ein Sonderpreis für die Zollner Elektronik AG vergeben.

In der Laudatio hieß es:
„Ein Roboter als Schauspieler: Der „Tradinno“, Hauptdarsteller beim ältesten deutschen Volksschauspiel, dem Further Drachenstich. Die besondere Kreativität dieser Anwendung zeichnete die Jury mit dem special vector® aus. Trotz des beengten Bauraums und schwierigen Umgebungsbedingungen (Hydrauliköl, Temperatur) muss die Energieübertragung beim Einsatz im Freilichtfestspiel sicher gewährleistet werden. Eine besondere Anforderung stellte der große erforderliche, dreidimensionale Bewegungsspielraum der einzelnen Gelenke dar. Die E-Ketten® sind robust und einfach zu verbauen, bei gleichzeitig kleinstem minimalen Biegeradius. Mehrdimensional- bewegliche igus®- E-Ketten® der Serie Triflex® R in Schwanz, Hals und Beinen des Drachenroboters sorgen für ein starkes Bühnenerlebnis.“

Zollner ehrt 38 Prüfungsabsolventen

09.08.2010, Am 7. August 2010 empfing Josef Pielmeier [Personalmanagement] stellvertretend für Ausbildungsleiter Manfred Huber 38 Absolventen mit den verantwortlichen Ausbildern im Ausbildungszentrum des Zollner-Hauptwerks in Zandt. Als Vertreter der Unternehmensleitung überbrachte Ludwig Zollner, Vorstand Personal & Automotive, die Glückwünsche für hervorragende Prüfungsergebnisse.

Neben den kaufmännischen Absolventen fanden sich Absolventen aus den Berufsbildern Elektroniker für Geräte & Systeme, Industriemechaniker sowie Fachinformatiker zur feierlichen Facharbeiterbriefübergabe ein. Die schriftlichen und praktischen Abschlussprüfungen vor der IHK fanden bereits in den Monaten Mai bis Mitte Juli 2010 statt.

Das überdurchschnittlich gute Gesamtergebnis zeigt, dass unser Unternehmen zu den renommiertesten Ausbildungsbetrieben Ostbayerns zählt. In seiner Ansprache stellte Ludwig Zollner die Wichtigkeit einer soliden Berufsausbildung in den Mittelpunkt. „Durch die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen ergeben sich für einsatzbereite Nachwuchskräfte viele Karrieremöglichkeiten in unserem international agierenden Unternehmen“, so das Vorstandsmitglied.

Feierlicher Staatsbesuch anlässlich der Zeugnisübergabe am Chien-Shiung-Ausbildungsinstitut

09.07.2010, Eine absolute Premiere stellte die Zeugnisübergabe an die 93 Absolventen des ersten Ausbildungsjahrgangs am Chien-Shiung-Institut in Taicang dar. Die Auszubildenden erwarben damit offiziell ihre Qualifikation als Facharbeiter in den Berufen Werkzeugmechaniker und Mechatroniker vergleichbar dem deutschen IHK-Standard.

Am 7. Juli 2010 überreichte der Ministerpräsident Niedersachsens David McAllister bei seiner ersten Auslandsreise kurz nach seinem Amtsantritt in feierlichem Rahmen die Abschlusszeugnisse persönlich und ließ es sich dabei nicht nehmen, die Pioniere einer neuen Generation chinesischer Facharbeiter per Handschlag zu beglückwünschen.

Unter partnerschaftlicher Betreuung der Auslandshandelskammer [AHK] Shanghai wurden erstmalig am Chien-Shiung-Institut Taicang junge Schulabgänger in einer dreijährigen Ausbildung erfolgreich zu Facharbeitern qualifiziert. Die mit einem deutschen Berufsabschluss vergleichbare Ausbildung wurde mit Unterstützung der IHK Hannover zertifiziert und orientiert sich am System der dualen Ausbildung, wobei das Verhältnis von Praxis zu Theorie etwa bei 2:1 liegt.
Das Projekt ist nach wie vor einmalig in China und bietet somit den in Taicang ansässigen deutschen Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Wirtschaftsstandorten, qualifizierte Fachkräfte vor Ort zu rekrutieren. Zwar existiert landesweit eine gewisse berufliche Erstausbildung, jedoch fehlt in den meisten Fällen ein annähernd vergleichbarer Praxisanteil. Die Nachhaltigkeit dieses Modells einer dualen Ausbildung in Taicang wird nicht zuletzt durch die aktive Teilnahme im Ausbildungsvorstand gewährleistet, dem u. a. unser chinesischer Geschäftsführer angehört. Darüber hinaus wirkt unser Produktionsleiter Taicang im Prüfungsausschuss mit. Durch sein engagiertes Mitwirken konnten wertvolle Erfahrungen auch für zukünftige Abschlussprüfungen an die übrigen Ausbilder vermittelt werden.

Lieferantentag bei Carl Zeiss SMT in Oberkochen

18.06,2010, Am Mittwoch, den 16. Juni 2010, fand der dritte Lieferantentag der Carl Zeiss SMT statt. 42 Lieferanten aus aller Welt waren der Einladung nach Oberkochen gefolgt, darunter auch die Zollner Elektronik AG.

Die Carl Zeiss Gruppe ist eine weltweit führende Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, die rund 2,1 Milliarden Euro Umsatz [2008/09] erwirtschaftet. Carl Zeiss bietet innovative Lösungen für die Zukunftsmärkte „Medical and Research Solutions“, „Industrial Solutions“ und „Lifestyle Products“ an. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit knapp 13.000 Mitarbeiter, über 8.000 davon in Deutschland.

Die Carl Zeiss SMT AG bildet den Unternehmensbereich Halbleitertechnik der Carl Zeiss Gruppe und ist einer der führenden Hersteller von Lithografieoptik sowie licht-, elektronen- und ionenoptischen Inspektions-, Analyse- und Messsystemen. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Applikations- und Servicelösungen für die Anwendungsfelder Halbleitertechnik, Nanotechnologie, Materialforschung und Life Sciences. Hauptsitz der Carl Zeiss SMT AG ist Oberkochen.

Zollner Elektronik AG unterwegs auf Jobbörsen

31.05.2010, Das Ziel einer „Jobbörse“ ist es in erster Linie, eine Kommunikationsplattform für Studierende und Unternehmen bereit zu stellen. Wenn es um die Vermittlung von Praktikumsplätzen für Praxissemester oder von Bachelor- und Masterarbeiten, aber auch um die Vermittlung von Stellenangeboten geht, dann ist man bei einer solchen Veranstaltung genau an der richtigen Adresse. Seit Jahren ist die Zollner Elektronik AG bei zahlreichen Hochschulmessen vertreten.

Für die zehnte Teilnahme an der „First Contact“ in Deggendorf wurde das Unternehmen Zollner geehrt. Rund 120 Unternehmen fanden sich in diesem Jahr in der Stadthalle Deggendorf ein, um sich den interessierten Studenten vorzustellen - ein eindeutiges Signal von Seiten der Arbeitgeber bezüglich des Bedarfs an hoch qualifiziertem Personal.

Zum wiederholten Male beteiligte man sich auch heuer wieder am „Careerday“ der Hochschule Amberg-Weiden [HAW]. Hier informierten Vertreter von Zollner [PMB] die interessierten Messebesucher über Praktikumsplätze und Einstiegschancen bei der Zollner Elektronik AG. Rund 60 Firmen waren hier der Beweis, dass die Unternehmen nach dem Krisenjahr 2009 erneut Fach- und Führungskräfte suchen.

Girls Day ist sehr gefragt - Schülerinnen informieren sich genau

26.04.2010, Zukunftsluft schnupperten am 23. April 2010 rund 600 Mädchen beim Girls Day im Landkreis Cham. Zum zehnten Mal hatten sich viele Firmen bereit erklärt, den Nachwuchs genau hinter die Kulissen blicken zu lassen. Die Mädchen schnupperten in die Holz- und Metallberufe und erkundeten Labore und Betriebshallen. Über 30 verschiedene Aktivitäten wurden quer durch den Landkreis dafür angeboten. „Die Nachfrage wird von Jahr zu Jahr größer“, sagte einer der Organisatoren der Aktion.

Auch die Zollner Elektronik AG beteiligt sich alljährlich am Girls Day. In unserem Ausbildungszentrum in Zandt fanden sich in diesem Jahr 20 Schülerinnen ein, die sich für die technischen Berufsbilder Elektronikerin, Mechatronikerin oder auch Industriemechanikerin interessierten.

Mechatronik-Azubis erstellen in Projektarbeit „Beleuchtetes Zollner-Logo für die Empfangshalle“

26.03.2010, Im Zuge von Renovierungsarbeiten in der Empfangshalle unseres Werkes in Taicang/China entstand eine Idee ganz besonderer Art: die Gestaltung eines beleuchteten Zollner-Logos zur Wandmontage. Da schon seit einiger Zeit eine Schulung von Auszubildenden im Projektmanagement angedacht war, lag es nahe, in Absprache mit der Leitung des Ausbildungszentrum Taicang und der AHK Shanghai erstmalig seit Bestehen der Berufsschule die Mechatronik-Lehrlinge des dritten Ausbildungsjahres mit dieser Aufgabe zu betrauen.

Fachlich begleitet wurden sie dabei von den Bereichen Strategischer Einkauf und Produktion am Standort Taicang sowie den Ausbildern der Berufsschule. Zunächst machten sich unsere fünf Auszubildenden daran, ein Kick-Off-Meeting mit folgenden Fragestellungen zu organisieren: Wie sollte das Logo aussehen? Aus welchem Material sollte es gefertigt werden? Welche technischen Anforderungen sollten erfüllt werden?

In jedem Fall sollte es auffallen, das neue beleuchtete Zollner-Logo! Und so lag es nahe, ein Design auszuwählen, welches eine indirekte Beleuchtung mit modernster LED-Technologie beinhaltet. Außerdem sollte es über eine Laufschrift - angesteuert durch eine speicherprogrammierbare Steuerung - verfügen. Für Frontplatte und Gehäuse wurde hochwertiges gebürstetes Aluminium verwendet.

Trainee-Zyklus 2009/2010 - Abschlussforum im City Hotel Roding

12.03.2010, Am 10. März 2010 lud der „Unternehmensverbund mittelständischer Unternehmen der Region Oberpfalz und Mittelfranken“ zum Abschlussforum für den Trainee-Zyklus 2009/2010 ein. Stellvertretend für die Zollner Elektronik AG nahmen daran Dr. Josef Weber als Promotor sowie zwei Zollner-Trainees teil. Letztere stellten zum Abschluss ihres Trainee-Zyklus ihre jeweilige Projektarbeit vor. Folgende Themen waren in diesem Zyklus zu bearbeiten:

„VOIP – Schaffung einer Kommunikationsplattform in global agierenden
Unternehmen“
„Wissensmanagement – Transfer von Wissen“

Die Ergebnisse dieser Projektarbeiten wurden dem Forum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt.

Auch die beiden Neu-Trainees für den Zyklus 2010/2011  waren anwesend, um ihre Projektaufträge entgegen zu nehmen.

Mit dem Ziel „Qualifikation der Nachwuchsführungskräfte zur nachhaltigen Steigerung der Innovationskraft“ gründeten die Firmen emz Hanauer, Grammer AG, Hueck Folien und Zollner Elektronik AG im Jahr 1991 den Unternehmensverbund. Später schlossen sich weitere mittelständische Unternehmen aus dem Raum Oberpfalz und Mittelfranken an, so dass dem Verbund heute acht Firmen angehören. Pro Jahr beschäftigen sich etwa 15 Trainees aus den beteiligten Firmen für jeweils 12 Monate mit Aufgabenstellungen, die aktuelle Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis aufgreifen.

Die Erkenntnis, dass mittelständische Unternehmen unabhängig von ihrer Branche oftmals mit den gleichen Problemen konfrontiert werden, führte zu dieser Vorgehensweise. Solche Themen lassen sich gemeinsam im Verbund wesentlich effektiver lösen.

Flexible Prozessplanung mit der »Digitalen Fabrik«

26.02.2010, Für etwa 600 Kunden startet Zollner Elektronik pro Jahr circa 3000 Produktionsanläufe, deren Losgrößen bei 1 beginnen, nach oben offen sind und sich an dem Fertigungstakt der Kunden orientieren sollen. Zollner muss den Losgrößenbedarf je nach Mengenanforderung anpassen und die eigenen Fertigungskapazitäten in einem Pull-Prinzip organisieren.

Für die softwareseitige Unterstützung sorgt dabei das System Tecnomatix von Siemens PLM Software – eine Plattform nach dem Prinzip der »Digitalen Fabrik«, die Zollner nach einem erfolgreichen Pilotprojekt an allen Standorten einsetzen will.
Tecnomatix sorgt für die flexible Planung, Analyse und Verwaltung von Fertigungsprozessen ganzer Linien und einzelner Abläufe. Gleichzeitig unterstützt die Plattform dabei, den Lean-Management-Ansatz von Zollner zu intensivieren.
»Wir müssen diese große Vielfalt an Branchen, Produkten und Losgrößen beherrschen. Preis und Liefertermin bestimmt mittlerweile der Markt. Erfolgsentscheidend ist daher der Weg dorthin. Dafür benötigen wir Werkzeuge, die uns durch Standards und stabilere Prozesse schneller, genauer und flexibler machen«, sagt Roland Heigl, Leiter für Produktionsprozess-Planung bei Zollner. Die Entscheidung für Tecnomatix fiel in einem Benchmark-Projekt, einem mehrmonatigen Live-Test.

»Durch den erfolgreichen Einsatz der Tecnomatix-Software in einem Pilotprojekt und bei der zeitgleichen Optimierung mehrerer kleinerer, bereits existierender Produktionsprozesse konnten wir deutliche Einsparungen erzielen«, erklärt Heigl. Zollner will die Plattform zuerst schrittweise in den deutschen Standorten einführen. So soll das dreiköpfige Team, das für die  »Digitale Fabrik« in der Zollner-Unternehmenszentrale im bayerischen Zandt verantwortlich ist, das weltweite Netz von 50 Prozessplanern im Umgang mit der Software schulen, um sie mittelfristig in jedem Produktionsstandort zu implementieren.

Pilotprojekt überzeugt

Um den durch die Digitale Fabrik generierten Nutzen »schwarz auf weiß« zu evaluieren und das System vollständig an die eigenen Anforderungen anzupassen, setzte Zollner ein Pilotprojekt mit Tecnomatix an einem realen Auftrag um. Dazu stellte Zollner eine neue Produktionslinie mit den Mitteln der Digitalen Fabrik auf das Pull-Prinzip um. Das Kundenprodukt, ein komplexes, aus 1200 Komponenten bestehendes Elektronikgerät, befand sich noch in der Entwicklung, so dass die Prozessplaner laufende Änderungen berücksichtigen mussten.

Die Planungsvorgaben umfassten den Abbau unnötiger Bestände, eine Fließfertigung mit flexiblen Steharbeitsplätzen sowie eine Materialzuführung von außen durch das Logistikpersonal. Nachteile wie Vormontagestationen, unnötige Ablageflächen, starre Sitzarbeitsplätze und hohe Lagerbestände sollten eliminiert werden.

»Das Produkt mit seinen laufenden technischen Änderungen, die neuen Prozessvorgaben, sehr hohe Qualitätsansprüche und auch der Termindruck waren mit ihrer Komplexität optimale Bedingungen, um die Leistungsfähigkeit der Digitalen Fabrik vollständig auszureizen«, schildert Heigl. »Das Ergebnis war durchweg überzeugend, wir konnten sogar die erlangten Erkenntnisse rückwirkend in das Produktdesign und die Prozessoptimierung mit einfließen lassen«.

   

Mehr Kundenorientierung durch Standadisierung

»Neben der Wirtschaftlichkeit der Produktionslinien hilft uns die Software-Plattform auch dabei, die Qualität der zentralen Dienstleistungen für die Kunden weiter zu verbessern«, sagt Alois Mahr, Leiter Digitale Planung bei Zollner. Durch die Standardisierungsmöglichkeiten von Tecnomatix und den Aufbau von Bibliotheken zur Dokumentation bereits bewährter Lösungen fließt in jedes neue Planungsprojekt die gesamte Expertise des EMS-Unternehmens ein: »Unsere Lernkurve steigt damit schnell. Wir können Vorhaben beschleunigen und erreichen ein qualitativ hochwertigeres Niveau«, so Mahr.

Kundentaktberechnung, MTM-Zeitermittlung sowie Linienaustaktung erfolgen mit geringerem Mehraufwand erheblich präziser. Mehrere unterschiedliche Konzepte lassen sich miteinander vergleichen, die jeweiligen Vorteile deutlicher herausarbeiten,  zusammenführen und validieren. Durch die bereits in der Planung an der virtuellen Anlage identifizierten und eliminierten Schwachstellen lassen sich die Umsetzung und der Aufbau der tatsächlichen Installation beschleunigen. Zeit- und kostenintensive Nacharbeiten sowie Verzögerungen der Inbetriebnahme entfallen.

Zollner kann so nicht nur weitere Einsparpotenziale identifizieren, sondern auch erheblich schneller exaktere Planungen liefern. Die Kundenorientierung lässt sich damit insgesamt weiter verbessern und das Gesamtrisiko frühzeitig betrachten und minimieren. Das umfassende Wissen über die Planungsdetails bietet bereits beim Erstellen eines Angebots eindeutige Vorteile: »Die dreidimensional visualisierte Simulation einer gesamten Produktionslinie überzeugt auch Neukunden«, erklärt Mahr. 

Die potenziellen Kunden erhalten bereits vor der Auftragsvergabe detaillierte Informationen über die mögliche Umsetzung und können aus mehreren Varianten und Konzepten das für sie optimale Modell auswählen. Auf diese Weise können sie nach anderen Kriterien als nur den Kosten entscheiden. »Diese Transparenz steigert die Beratungsqualität, Offenheit und Präzision und fördert das Vertrauen der neuen Kunden«, gibt Heigl zu bedenken.
Durch diese Möglichkeiten der »Digitalen Fabrik« gelang es Zollner bereits, einen strategisch wichtigen Großauftrag zu gewinnen.

 

 

2010

Kompetenz für Bahn- und Medizinprodukte erweitert

In Satu Mare entsteht IPC-Schulungszentrum

Beteiligung an Podiumsdiskussionen und Foren zu Fachthemen

Zollner erfolgreich nach IRIS zertifiziert

Verleihung des Manfred-Zollner-Preises 2010

Deggendorfer „Unternehmer“-MBA-Studenten lernen von Seniorchef Manfred Zollner

Zollner ist Lieferant des Jahres 2010

Zollner auf der electronica 2010

Mit Mut und Kreativität in die Zukunft

Cham ist jetzt auch Hochschulstandort - Minister Heubisch eröffnet Campus

Übergabe der Jahreszeugnisse an unsere Azubis

Prozessvisualisierung und Traceability jetzt auch für Montage-Linien mit der LINECORDER Software der Firma Handke

Prozessoptimierung bei Zollner Rumänien

Über 900 Besucher beim 1. Zollner-Berufsinfotag

Money Controls verleiht "Key Supplier Award" an Zollner Satu Mare

Bundestagsabgeordnete vom Ausschuss für regionale Wirtschaftsförderung machen sich ein Bild von der Zollner Elektronik AG

Zollner wird als Carl Zeiss SMT Supply Chain Partner gewürdigt

Bundesverdienstkreuz für Manfred Zollner - Seehofer würdigt Leistungen des Unternehmens

Erste Mechatroniker-Abschlussprüfung in Taicang

48 junge Leute beginnen Ausbildung bei Zollner

Special-Vector-Award

Zollner ehrt 38 Prüfungsabsolventen

feierlicher Staatsbesuch anlässlich der Zeugnisübergabe am Chien-Shiung-Ausbildungsinstitut

Lieferantentag bei Carl Zeiss SMT in Oberkochen

Zollner Elektronik AG unterwegs auf Jobbörsen

Girls Day ist sehr gefragt

Mechatronik-Azubis erstellen in Projektarbeit "Beleuchtetes Zollner-Logo für die Empfangshalle

Trainee-Zyklus 2009/2010

Flexible Prozessplanung mit der »Digitalen Fabrik«

 

 


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